Frisia-Offshore führt Wachstumsstrategie weiter fort



Der Schiffspark von Frisia-Offshore GmbH wird um ein weiteres, hochmodernes Crew Transfer-Schiff erweitert. Mit diesem Schritt baut die Reederei ihre vorhandene Marktposition im Bereich der Offshore Windenergie weiter aus.

Der 22m lange Katamaran-Neubau, welcher Anfang 2016 durch die estnische Bauwerft „Baltic Workboats“ an die Frisia-Offshore ausgeliefert werden soll, ist nach der „Wind Force I“ und „Wind Force II“ der dritte Neubau in der Reihe des eigens entwickelten „Wind Force“-Designs. Ausschlaggebend für den Neubau ist der Erfolg der beiden Schwesterschiffe im laufenden Einsatz. Darüber hinaus markiert die Reederei mit der Beauftragung des Neubaus einen weiteren Meilenstein, um ihr strategisches Engagement im Bereich der Personenversatzschiffe weiter auszubauen und damit der wachsenden Nachfrage nach derartigen Spezialschiffen im Offshore-Markt gerecht zu werden.

Die „Wind Force I“ und „Wind Force II“ sind in langfristigen Charterverträgen gebunden und verfügen jeweils seit Indienststellung über eine beachtliche Einsatzstatistik mit weit über 20.000 unfallfreien Überstiegen. Die „Wind Force I“ ist seit 2009 ab Norddeich im täglichen Einsatz zum ersten deutschen Offshore-Windpark „alpha ventus“. Die „Wind Force II“ verkehrt im Auftrag der EWE seit Indienststellung im Jahr 2013 zwischen Borkum und dem Windpark „Riffgat“. Ein wichtiger Erfolgsfaktor bildet die technische Zuverlässigkeit der Schiffe. Im Vergleich zu den auf dem Markt befindlichen Einheitsdesigns können die „Wind Force“-Schiffe der Reederei mit einer vergleichbar hohen Verfügbarkeitsrate aufwarten.

„Unsere Kunden verlangen von ihren maritimen Partnern eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit, die wir mit unseren Schiffen sicherstellen können“, so Armin Ortmann, Geschäftsführer der Frisia-Offshore. „Übermäßige Ausfallzeiten Ihrer Anlagen können sich die Windparkbetreiber aus wirtschaftlicher Sicht nicht leisten, so dass unserer Dienstleistung als Schiffsbetreiber eine besondere Rolle in der Wertschöpfungskette einnimmt“, ergänzt der Experte. Ein weiteres Erfolgsmerkmal ist zudem die Personenkapazität der Schiffe. Während viele Schiffe auf dem Markt nur maximal 12 Servicetechniker transportieren dürfen, können die „Wind Force“-Schiffe der Reederei bis zu 24 Personen transportieren, womit sich die Reederei noch in einem Nischenmarkt befindet.

„Mit Beauftragung des Neubaus investieren wir nicht zuletzt in die strategische Erweiterung unseres Schiffsparks, welches die Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmens bildet“, so Carl-Ulfert Stegmann, Vorstand der AG Reederei Norden-Frisia.

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